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Unsere Welse und anderen Aquarienbewohner haben alle ein neues zu Hause gefunden. Ich werde aber unsere Berichte auf der Homepage bestehen lassen, für alle Interessierten :-).

Panda Panzerwels

LDA 67

Rotpunkt Antennenwels

L 316 L 201 big spot Hypancistrus sp gurupa Andere Aquarienbewohner

 

Die Welse mit gelungenen Nachzuchten

 

Hypancistrus sp. "Gurupa"

 

Ich freue mich sehr, 7 von diesen hübschen und seltenen Welsen mein Eigen nennen zu dürfen. Sie sind ebenfalls von Ingolstadt ins Saarland gezogen. Sie dürfen im 375l Becken wachsen und gedeihen. So wie es aussieht, sind es Meister im Verstecken. Ich sehe nur ab und an einen Schwanz hervorschauen und der ist dann auch ganz schnell verschwunden, wenn der Lichtkegel der Taschenlampe in die Nähe kommt. Zwei sehe ich manchmal in den noch viel zu großen Höhlen, oder auf der Gurke neben den fast 20cm großen LDA 33. Ich denke mit Eintritt der Geschlechtsreife wird man dann zumindest die Männer öfter sehen. Soweit ich mich im Internet informieren konnte sind diese Welse vom aussterben bedroht und dürfen nicht mehr eingeführt werden. Ob es mittlerweile Nachzuchten gibt, weiß ich nicht. Die Einträge bei google, die ich über die Welse gefunden, habe sind leider schon etwas älteren Datums gewesen.

29.08.2010 : Seit zwei Tagen sitzt ein Gurupamann auf einer großen Traube Eier in seiner Höhle, was mich tierisch freut. Diese habe ich in ein Einhängebecken gesetzt und warte nun auf den Nachwuchs.

06.09.2010 : Am Freitag, den 3.9.10 sind die ersten Larven geschlüpft, ein paar Eier hat er vorher schon aus der Höhle gewedelt. 5 Larven sind übrig, 3 davon leider außerhalb der Höhle, was die Überlebenschancen etwas mindert. Aber es ist ja auch ihr erster Versuch. Beim nächsten mal klappt es sicher schon viel besser. Mal schauen, wie viele von den 5 Larven die nächste Zeit überleben.

12.09.2010 : Nachdem Herr Welspapa alle Larven aus der Höhle gewedelt hat, bestätigte sich übers Wochenende meine Vermutung -LEIDER- :-(. Es sind alle 5 übrig gebliebenen Larven gestorben. Nun warte ich geduldig auf den nächsten Versuch. 

21.09.2010 : Der nächste Versuch lies nicht lange auf sich warten *freu*. Ich habe Papa Gurupa heute morgen wieder samt Höhle und eine großen Eiertraube ins Einhängebecken gesetzt, nachdem er die letzten beiden Tage mit einer Dame beschäftigt war. Nun heißt es wohl Daumen drücken.

27.09.2010 : Die ersten Larven sind geschlüpft, zwei Eier und eine Larve hat er aus der Höhle gewedelt. Mir schwant nichts gutes, aber sie müssen es ja auch erst lernen. Mal schauen, wie es weiter geht.

04.10.2010 : Die herausgewedelte Larve ist gestorben. Der Rest des Geleges wuselt mit Papa zusammen noch in der Höhle herum. Nun haben ich doch Hoffnung, das diesmal die kleinen Kerlchen groß werden könnten.

11.10.2010 : Die kleinen Welse verlassen zum Staubfutter fressen ihre Höhle, wenn sie satt sind husch schnell wieder zu Papa. Ich denke am kommenden Wochenende werde ich Papa gurupa wieder ins große Becken entlassen, damit er sich etwas erholen kann von den Strapazen und hoffe, das aus den kleinen Welsen ein paar Große werden.

16.10.2010 : Nun ist Papa gurupa wieder im großen Becken und erholt sich wohl erst mal etwas von den Strapazen, zwei dicke, kugelrunde Mädels sind noch unterwegs. Die kleinen Welse futtern ordentlich Staubfutter, haben ein kleines Kugelbäuchlein und sind immer im Einhängebecken unterwegs. Schätzungsweise sind es 10 Stück, aber da sie immer durcheinander wuseln muss ich wohl mit der genauen Zählung, bis zur Umsiedlung ins Aufzuchtsbecken warten. 

02.11.010 : Die kleinen Welse wuseln immer noch in ihrem Einhängebecken herum, fressen gut und sind wohlgenährt. Ein Mini ist gestorben in der Zwischenzeit, aber der Rest ist wohlauf. Ich habe heute das Aufzuchtsbecken fertig gemacht und die Kerlchen werden am Wochenende umziehen. Wenn Sie diesen Umzug meistern, dann verschiebe ich sie in gelungene Nachzuchten :-).

07.11.2010 : Nun sind die ersten 10 kleinen Racker in ihr Aufzuchtsbecken gezogen und wuseln dort herum, dafür habe ich Papa gurupa wieder samt Höhle im Einhängebecken mit dem nächsten Schwung Nachwuchs, den sie heimlich gemacht haben müssen, da die Larven schon geschlüpft und der Dottersack fast weg ist.

12.11.2010 : Das erste Bild ist da von der ersten NZ, zwar nicht das beste, aber bei den kleinen Wusels auch nicht verwunderlich. Es werden sicher noch weitere folgen. Die zweite NZ wird noch vom Herrn Papa bewacht, aber ich denke, das er sie übers Wochenende aus der Höhle "schmeißt".

 

 

16.11. 2010 : Papa gurupa sitzt wieder im großen Aquarium, nachdem er am Wochenende alle kleinen Welse aus der Höhle gewedelt hat. Die kleinen Racker bleiben nun erst mal wieder zwei Wochen im Einhängebecken bei Staubfutter, bevor sie zu den anderen ins Aufzuchtsbecken übersiedeln.

25.11. 2010 : Der nächste Schwung wird am Wochenende umsiedeln zu den kleinen Kumpels ins Aufzuchtsbecken und es ist eine neue Eiertraube zu sehen :-o. Mal schauen, was daraus wird ^^.

 

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Panda-Panzerwels

 

Der Panda-Panzerwels (Corydoras panda) ist ein kleiner, lebhafter Wels, eigentlich kann man ihn schon fast zu den Zwergpanzerwelsen zählen mit seinen 4 cm.

Die Zucht ist relativ einfach im nachhinein betrachtet. Dazu braucht man nur ein total verwildertes Becken, mit viel Moos oder in meinem Fall Pinselalgen (ja sie lesen richtig, Algen sind nicht immer schlecht ^^). Das man dazu besonders oft Wasser wechseln muss, kann ich nicht unbedingt bestätigen. Meine Gruppe von ca. 30 Tieren sorgt für Nachwuchs, wenn es Ihnen danach ist und nicht, weil ich gerade Wasser gewechselt habe bei einem Tiefdruckgebiet. Ich züchte sie aber auch nicht direkt, wie es ein Züchter eigentlich macht, sondern erfreue mich über ca. 20 bis 30 Jungwelse, einfach so, in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

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LDA 67

 

Unsere LDA 67 (Panaqolus sp. aff. maccus) wuseln mit im verwilderten Becken der Pandas herum und vermehrten sich bisher sporadisch. Dieser kleinbleibende putzige Wels mit seinen 6 -7 cm Endgröße, ist aber sonst sehr pflegeleicht und friedlich. Es wird zwar ab und an das Revier verteidigt, aber das sind nur kleine Rangeleien. Das Einzige, was sie wirklich brauchen sind Wurzeln und davon jede Menge, einmal zum verstecken und einmal zum raspeln. Am besten geeignet sind Moorkien- und Mangrovenwurzeln.

Im Jahr 2009 scheine ich den Auslöser, nach zahlreichen gescheiterten Versuchen, zur erfolgreichen Vermehrung dieser kleinen wurzelliebenden Welse gefunden zu haben, denn sie beglückten mich gleich 9-mal mit Nachwuchs. Ich habe einfach die Sauerstoffzufuhr mittels Sprudelstein erhöht, zwei Tage später fand ich das erste Gelege in der Höhle. Nachdem die Jungwelse die Höhle verlassen hatten und ich den „Papa“ mit seiner Höhle, aus dem Einhängebecken, wieder an seinen ursprünglichen Platz ins Aquarium zurückgelegt hatte, waren 3 Tage später wieder kleine gelbe Kugeln in der Höhle zu sehen. Und so geht es schon den ganzen Sommer.

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Rotpunktantennenwels

 

Diese hübsche kleinbleibende Antennenwelsart (Ancistrus sp. Rio Paraguay) ist anspruchslos, einfach zu vermehren, aber auch einfach zu kontrollieren über Temperatur und Fütterung, damit die Geburtenrate nicht ins unendliche steigt. Ich hab mir angewöhnt, sie nur noch auf Vorbestellung zu vermehren. Den Welsen bekommen die Pausen zwischendurch sehr gut, umso größer sind dann die Gelege.

Unsere Zuchtgruppe von 2 Herren und 4 Damen bewohnt ein 63 l Becken, welches sie sich mit einem Pärchen Killifische teilen.

Diese Kerlchen sind Anfang September 2009 alle nach Ingolstadt gezogen .Die Killifische zogen ins 160er Becken, in dem sie sich nun fleißig vermehren.

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L316 Hypancistrus sp.

 

Ich war dieses Jahr (2009) doch erstaunt, das mich unsere L 316 mit Nachwuchs überraschten und das gleich zweimal. Eigentlich hatte ich erst nächstes Jahr damit "gerechnet". Aber man freut sich doch sehr, denn so kann man davon ausgehen, das sich die Tiere "wohl fühlen".

Der L 316 ist ein recht ruhiger zurückgezogen lebender Wels, der allen Streitereien aus dem Weg geht. Außer die Männer in der Höhle wedeln, sieht man sie sonst eher selten.

August 2010 : Diese Welse haben ein neues zu Hause gefunden.

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Die Neuankömmlinge September 2009

L201 big spot

 

Fünf  Welse, dieser hübschen relativ kleinbleibenden Art sind von Ingolstadt ins Saarland gezogen. Sie bewohnen jetzt das ehemalige Zuchtbecken der Rotpunktantennenwelse. Ich bin gespannt, wann ich den ersten zum Fotoshooting erwische. Sie sind nämlich recht scheu. Aber mit ein bisschen Geduld werde ich sie vor die Kamera bekommen. Auf alle Fälle sind es wohl reine Fleischfresser, denn an angebotenes Grünzeug gehen sie überhaupt nicht ran.

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Die anderen Aquarienbewohner

In unsere verschiedenen Becken sind Corydoras schwartzii, Corydoras concolor, 2 LDA 33, 1 L 368. Außerdem bevölkern noch ein paar Minifische Boraras uroththalmoides und seit Dezember 2009- 15 Perlhuhnbärblinge (Danio margaritatus),  Parotocinclus spec. Recife, diverse Posthorn-, Blasen-, Raub-,  und Turmdeckelschnecken. Eine Beschreibung der einzelnen Aquarien ist in Bearbeitung.

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Kontakt- Email :  garnihome(ät)anpa(punkt)de